17. März 2017
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Unsere Firmfahrt nach Naundorf in den Winterferien

Firmgruppe berichtet

Im Rahmen der Firmvorbereitung waren wir vom 10.02 bis zum 15.02.2017 zur Firmfahrt in Naundorf in der Sächsischen Schweiz. Dort wohnten wir in der Familienferienstätte St. Ursula. Es standen uns viele Gruppenräume zu Verfügung, die wir für Gesprächsrunden oder Workshops nutzen durften.


Am Samstag besuchten wir nach einem entspannten Vormittag die Gedenkstätte in Pirna-Sonnenstein. Wir konnten die Originalräume besichtigen, wo das ganze Verbrechen stattgefunden hatte. Das war für alle Beteiligten ein außerordentlich intensives Erlebnis und hat viel zum Nachdenken angeregt.

Wir haben uns noch mit den Themen „Versöhnung“ und „Versöhnung mit Gott“, „Kirche“ und „Heiliger Geist“ beschäftigt. Es gab ein offenes Beichtgespräch mit einem Priester, welches für viele sehr positiv in Erinnerung blieb. Auch die Workshops und Gesprächsrunden, wurden mit Begeisterung durchgeführt. So beispielsweise, die Runde, wo einige Helfer von ihren Begegnungen und Erlebnissen erzählten. Eine Stunde der Ruhe war für uns alle das Taizé-Gebet.

Am Sonntagabend beendeten wir den Tag mit der Heiligen Messe in der kleinen gemütlichen Kirche auf dem Gelände. Am Ende der Woche standen die Einzelgespräche an, in denen wir uns entscheiden sollten, ob wir gefirmt werden wollen oder erstmal nicht. Unterstützt wurden wir von sehr vielen netten und hilfsbereiten Helfern aus den Gemeinden Löbtau und Cotta.

Besonders schön war der Besuch der Löbtauer Jugend, die für uns eine Andacht gestaltete, mit anschließendem Spieleabend. Jeden Nachmittag beendeten wir den Tag in kleinen Gruppen. Es wurde ein Stein, für das nicht so tolle am Tag und eine Kerze für das besonders Schöne herumgereicht. Dieses Ritual lernten wir bei unserem letzten Firmtreffen im Januar in Cotta kennen.
Bei diesem Treffen war das Thema die Bibel. Wir beschäftigten uns mit der Methode des Bibelteilens. Zusätzlich fand eine Auswertung der Tandempartnertreffen statt. Durch das gemeinsame Singen, Beten, Spielen, Essen und Beisamen sein haben wir uns alle viel besser kennengelernt und das fanden wir alle sehr schön.