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Gemeindechronik

Entstehung der Gemeinde

In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts setzt durch die Gründung einer Glashütte in Löbtau bei Dresden durch die Brüder Siemens ein Zustrom von Glasmachern, die traditionell meist katholisch sind, zu uns ein. Um 1900 werden ca. 6500 Katholiken in Löbtau gezählt.

JahrEreignis
1890erfolgt die Gründung eines katholischen Volksvereins.
1898Löbtau wird zur Expositur erhoben.
1904Löbtau wird selbständige Pfarrei, erster Pfarrer wird Paul Haselberger.
1910
erwirbt die Gemeinde den Bauplatz für Schule und Kirche
1911im Mai Baubeginn der Schule
1912erfolgt am 16. April die Weihe der neu erbauten katholischen Volksschule Bauruhe verursacht durch den 1. Weltkrieg (1914-1918) Einbuße der Ersparnisse für den Bau der Kirche
1921Bischof Christian Schreiber, erster Meißener Bischof nach der Reformation schenkt der Gemeinde 125 000 Reichsmark für einen Kirchbau.
1922Am 3. Juli 1. Spatenstich zum Bau der Kirche
1923Am 18. März wird die Kirche konsekriert
1938Die katholische Volksschule wird von den Nationalsozialisten geschlossen und das Gebäude vom Staat enteignet.
1939 - 1945Den 2. Weltkrieg übersteht die Kirche ohne wesentliche bauliche Schäden. Die Gemeinde büßt aber die für den Bau des Pfarrhauses vorgesehenen Mittel ein.
1953Die Gemeinde wird Eigentümer des Hauses Schillingplatz 17
1965 - 1966Die Kirche wird nach dem 2. Vatikanischen Konzil entsprechend der Forderung der Liturgiereform umgestaltet und innen komplett renoviert.
1997Am 1. September gehen Pfarrer Joachim Hartel und Seelsorgshelferin Frau Maria Himmel in den Ruhestand und die Pfarrei wir von den Steyler Missionaren übernommen. Pfarrer wird Pater Johannes Osterholt SVD.
1998 - 1999
Renovierung des Pfarrhauses Schillingplatz 17
2001Am 2. April Baubeginn für das Pfarrzentrum und den Kindergarten
2002 Einweihung des Kindergartens
2003Einweihung der renovierten Kirche
2004Am 13.06. begeht die Gemeinde ihr 100jähriges Bestehen.