29. August 2016 /

Weltjugendtag 2016 in Krakau

Gottesdienst am 11. September 2016 mit Liedern aus Krakau geplant

„Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.“ (Mt 5,7) So lautete das Motto des diesjährigen Weltjugendtages in Krakau. Wir zehn, aus Löbtau und Cotta machten uns auch auf den Weg dorthin.

Am 20. Juli 2016 begann die Reise mit einer Heiligen Messe in der Kathedrale, gemeinsam mit unserem Partnerbistum Köln. Nach einem Mittagessen auf den Elbwiesen ging es endlich auf die Autobahn; Richtung Gleiwitz, wo wir die Tage der Begegnung verbrachten. Mit sehr viel gutem Essen, tanzen, singen, lachen, Psalmgebete beten, das Kinderheim besuchen und Austausch mit den Volontären, den Gastfamilien und dem Gleiwitzer Kaplan – auf Polnisch, Englisch, Deutsch und mit Händen und Füßen – vergingen die Tage wie im Flug.

Während der Sonntagsmesse begeisterten wir die Gemeinde mit lebhaften, deutschen Liedern und zur Verabschiedung flossen Tränen, sowohl bei den Jugendlichen, als auch bei den Gastfamilien.

Doch damit war die Reise noch nicht zuende. Wir fuhren mit einem sehr vollen Zug nach Krakau, der Stadt, in der Papst Johannes Paul II. seine Kindheit verbrachte. Dorthin pilgerten Jugendliche aus der ganzen Welt. Kardinal Dziwisz von Krakau eröffnete mit einer Heiligen Messe den 31. Weltjugendtag auf der Błonia – Wiese und wir sangen mit tausend anderen Jugendlichen begeistert die Hymne, sodass man es durch die gesamte Innenstadt hören konnte.

Die nächsten Tage waren gefüllt mit fesselnden Katechesen, kurzweiligen Besichtigungen der Stadt, langen Schlangen an Essensausgaben und Haltestellen, einem deutschen Pilgertreffen, einem Kreuzweg mit dem Papst und natürlich mit Begegnungen. Wir trafen Menschen aus Kanada, Indonesien, Haiti, Frankreich, Italien, der Slowakei, von den Philippinen und vielen weiteren Ländern.

Am vorletzten Tag hieß es, sich wieder von unseren Gastfamilien zu verabschieden. Dann machten wir uns, mit dem Gepäck für eine Nacht, auf den Weg zum Campus Misericordiae, wo wir die letzten beiden Tage unserer Reise verbrachten. Bei knappen 40°C und mangelndem Schatten waren uns die, von der Feuerwehr und Privatleuten angebotenen, Gartenschlauch-Duschen sehr willkommen.

Nachdem alle ihre Isomatten auf der Wiese ausgebreitet hatten, begann die Vigilfeier mit dem Papst, während die Sonne unterging, und endete im Schein zehntausender Kerzen.

Der nächste Morgen kam, nach einer kurzen Nacht, viel zu früh, dennoch packten wir unsere Sachen zusammen, um zum Gottesdienst fertig zu sein. Der Papst predigte zum Evangelium von Zachäus von Jericho (vgl. Lk 19,1-10), wobei er uns auffordert, keine „Sofajugendlichen“ zu sein, sondern in die Welt zu gehen, Spaß zu haben, zu reisen, Neues zu entdecken und den Glauben weiterzugeben.

Auf dem Weg zum Bus, der uns nach Hause bringen sollte, gab es für unsere Löbtauer Gruppe noch eine Abkühlung mit einem sehr erfrischenden Milchshake oder Eiskaffee. Im Bus konnten wir ein bisschen von dem, in den zwei Wochen viel zu kurz gekommenen Schlaf nachholen und kamen gegen Mitternacht des 31.7. wieder sicher in Dresden an.

Wir danken sehr unseren zwei erwachsenen Begleitern Greg und Lotte, dass sie uns mit ihrer Sprachkenntnis und Ortskundigkeit, aber auch mit ihrem Witz und ihrer guten Laune, eine wundervolle Zeit ermöglicht haben!

Wichtig: Am 11.09.16 werden wir, gemeinsam mit der gesamten Jugend, einen Gottesdienst gestalten, in dem wir Lieder aus Krakau singen und Bilder zeigen werden.

Foto: Caroline Börner