Weltgebetstag der Frauen

... unter dem Motto: Ich war fremd – ihr habt mich aufgenommen

Der Weltgebetstag der Frauen wird am 1. März 2013 begangen und widmet sich dem Land Frankreich. Beginn ist 16.30 Uhr mit Informationen zu diesem Land und einem landestypischen Imbiss.

18.00 Uhr wird dann zum Gottesdienst geladen. Der Weltgebetstag findet im Gemeindesaal der evangelischen Partnergemeinde, Frieden und Hoffnung (Clara-Zetkin-Straße) statt. Frauen, Männer, Familien ... sind zum gemeinsamen Beten und dem Kennenlernen einer anderen Kultur eingeladen. 

Der Weltgebetstag bedeutet … „Informiertes Beten – betendes Handeln“

Die Liturgie des Weltgebetstags-Gottesdienstes wird jedes Jahr von Frauen eines anderen Landes verfasst. So werden Hoffnungen und Ängste, Freuden und Sorgen, Gaben und Bedürfnisse geteilt. In über 170 Ländern der Erde wird der Weltgebetstag gefeiert und hat jedes Jahr ein anderes Schwerpunktthema und -land.

Diesjährig steht der Weltgebetstag unter dem Thema "Ich war fremd - ihr habt mich aufgenommen" und dreht sich um das Land Frankreich. Es steht für Offenheit gegenüber dem Anderen, für Vielfalt und kulturelle Bereicherung durch Austausch. Das ist diesmal Anlass, den Blick auf die koloniale Vergangenheit und die französischen Überseegebiete zu lenken. Unterstützt wird dieser Tag vom Fairen Handel.

Mit der Weltgebetstagskollekte werden vorranging Frauen- und Mädchenprojekte gefördert – in Afrika, Asien, Lateinamerika, Ozeanien und auch in Europa. In Deutschland und Frankreich unterstützt die Weltgebetstags-Bewegung dabei ausschließlich Projekte im Themenfeld Migration.

Zu Frankreich:
Bereits 1929 wurde in methodistischen und lutherischen Gemeinden im Elsass der Weltgebetstag gefeiert. Ab den 1960er Jahren breitete sich die Bewegung aus. Weitere Konfessionen wie z. B. die reformierte und die römisch-kath. (1971) kommen hinzu. Der Weltgebetstag belebt die Ökumene in Frankreich, wo Staat und Religionsgemeinschaften streng getrennt sind. Nach Schätzungen gehören 62 % der Bevölkerung der röm.-kath. Kirche an, ca. 27 % bezeichnen sich als nicht religiös.

Informationen auch unter www.weltgebetstag.de