Saratower luden Gemeinde ein

4. Tag - 22. August 2011

Mit dem russischen Tanz "Kadra" wurde der gemeinsame Abend eröffnet

Der Tisch war reichlich gedeckt: Mit gefüllten Plinsen, dem typischen russischen Salat "Olivier", gefüllten Tomaten und dem Getränk Mors - damit boten die Saratower Jugendlichen unserer Gemeinde ein Stück Heimat und zeigten warmherzig Dank für die (bisher) schönen Tage in Dresden. Schwester Lena nahm dann die rund 60 Gemeindemitglieder aus St. Antonius mit auf eine virtuelle Reise nach Saratow.

Bilder mit Untertiteln verdeutlichen zunächst die Historie der Kirche in Saratow. Einblicke in das Gemeindeleben boten Bildimpressionen des Kinder- und Gemeindechors, Jugendtreffen des Dekants oder Ausschnitte aus Kripppenspielen, Jubliläen oder Gemeindeaktivitäten wie das Betreuen der ausländischen Studenten in St. Clemens.

"Das Wichtigste und das Schöne für uns ist, dass Eure Gemeinde solches Interesse an uns hat und wir "wie eine Familie" hier so herzlich empfangen worden sind", so Kaplan Denis. Es ist ein Geben und Nehmen, das die Partnerschaft nur bestärkt. Gastmutter Evi berichtet voller Stolz über ihre Gastjugendlichen Diana und Yulia: "Ich werde schon mit "meine Mama" angesprochen.

Dass das Treffen allen gut tut, ist an dem gemeinsamen Abend deutlich zu spüren, spätestens beim gemeinsamen Singen auf Russisch - und dem Lied "Moskauer Nächte" stimmen viele Gemeindemitglieder nicht nur mit dem Singen ein, sondern sind von der Warmherzigkeit, der Offenheit und "Unkompliziertheit" der angesteckt.