Grillenburg-Wochenende

8. - 10. Tag - 26. bis 28. August 2011

Gemeinsames Wochenende mit unseren Gästen

Es wurde viel gelacht, gespielt, gemeinsam gekocht und viel von einander gelernt ... und vor allem über allgemein herrschende Vorurteile herzlich gelacht

Nach einem russischsprachigen Gottesdienst ging es am Freitag Vormittag nach Grillenburg in den Jugendfreizeithof, zu einem gemeinsamen Wochenende zwischen Jugendlichen aus St. Antonius und St. Clemens aus Saratow.

Zunächst haben alle einen Steckbrief von sich erarbeitet mit Träumen und Zukunftsplänen. Dabei stellte sich schnell heraus, dass Ländergrenzen keine Rolle spielen und, dass es viele Parallelen gibt.

Aufbauend darauf, wurde eine symbolische Brücke aus Pappe gebaut, die unsere Partnerschaft zwischen Dresden und Saratow darstellen soll. Die drei Säulen der Brücke tragen Zettel wie: Was prägt unsere Partnerschaft? Was haben wir für Gemeinsamkeiten? Was haben wir für Ideen sie zu erhalten? Aber auch, was erschwert unsere Partnerschaft: Visa, Sprache, Vorurteile ...

Ganz klar war am Ende des Baues: Es gibt ganz viele Möglichkeiten den Kontakt lebendig zu halten - wie über E-Mail, Briefwechsel, Sprache erlernen, unserem Glauben, im Gebet oder einen "Tag der Partnerschaft" - einen Tag im Monat, an dem an den anderen gedacht wird.

"Es war total gut", bringt es Beate (aus St. Antonius) auf den Punkt. "Es war ein Sprachkuttelmuttel - aus Russisch, Deutsch, Englisch, Händen und Füßen und nur wenn es gar nicht mehr ging, wurde Marcus oder Zhenya als Dolmetscher geholt". "Ich selbst konnte vor lauter Lachen, z. B. bei den Vorurteilen, kaum übersetzen", erzählt sie weiter. Lachen verbindet eben mehr als manchmal zig Worte.

Natürlich gab es auch Gruppenspiele wie Türme bauen (siehe Bild), Tischtenis, Kicker, nur Fußball ging aufgrund des Wetters nicht.

Am Sonntag nach der Messe wurde den Gemeindemitgliedern die Brücke im Kirchenhof vorgestellt. Stellvertretend für Saratow betrat diese Inna und für uns, betrat diese Benno. Und die Pappbrücke hielt stand! Inna nutzte dies für Dank und die Begeisterung der Saratower Jugendlichen über ihren Besuch in Dresden. Als Dankeschön übergaben die Schwestern Natalya und Lena einen Marienikone an unsere Gemeinde.