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… Pater Sławomir Rakus hat sein Amt begonnen

Seit mehr als zwei Wochen ist Pater Sławomir Rakus SVD im Dienst unserer Gemeinden St. Antonius und St. Joachim … und bereits mitten im Gemeindealltag. Doch wer ist der junge Pfarrer, der Chinesisch, Französisch, Deutsch und Polnisch spricht …

Bis vor kurzem war Pater Rakus noch in Nettetal, einer Seenstadt am Niederrhein – fast 600 km von Dresden entfernt. Für den gebürtigen Polen keine Strecke – er ist an ganz andere Entfernungen gewöhnt. Doch dazu später mehr.

In Nettetal befindet sich das Zeitschriften Apostolat der Steyler Missionare. Pater Rakus arbeitete dort fast neun Jahre in der Geschäftsleitung – bis Juni 2013. „Ich war der inhaltlich-ideelle Geschäftsleiter des Apostolates Zeitschriften.
Ich sorgte dafür, dass die Anliegen und die Interessen der Steyler in den Zeitschriften zu finden sind und gleichzeitig war ich für die Redaktionen ein Ansprechpartner und Informationsquelle, was die Steyler angeht. Da die Zeitschriften heute nicht mehr von den Steylern selbst gemacht werden, sondern von ausgebildeten Journalisten, “ erklärt Pater Rakus.
„Meine Tür war immer offen für die rund 45 Mitarbeiter, das war mir wichtig“, ergänzt er. „Ich schätzte die Gespräche und das daraus resultierende gute Miteinander.“

In den Jahren 1996 bis 1998 machte Pater Rakus Station in Peking (China). Um zum einen die chinesische Sprache zu studieren und zum anderen, um als Seelsorger die französisch- und deutschsprachigen Katholiken zu betreuen und zu begleiten. „Die Heiligen Messen wurden in den Botschaften der verschiedensten Länder zelebriert. Das war für mich eine wunderschöne Zeit. Danach folgte ein Jahr in Taiwan ohne feste Aufgabe“, so der 47-jährige Pater Rakus rückblickend.

Die Erfolge in der chinesischen Sprache blieben nicht lange unentdeckt: Im Institut Monumenta Serica waren sie elementar für das Redigieren der wissenschaftlich sinologischen Publikationen, die sich mit der Kultur Chinas auseinandersetzen. Bis zu seinem Amt in Nettetal im Zeitschriften Apostolat war Pater Sławomir Rakus Direktor des Instituts.

Nun steht Pater Rakus vor neuen Herausforderungen, einer neuen Stadt und neuen Menschen … Die Gemeinden St. Antonius und St. Joachim sind die ersten eigenen Gemeinden, die Pater Rakus führen wird. „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe. Ich betrachte die Gemeindearbeit als eine neue Herausforderung für mich und wünsche mir, dass wir immer im Gespräch bleiben, “ so Pater Rakus. „Dabei bitte ich am Anfang um Geduld, falls das eine oder andere chaotisch sein sollte.“

Pater Sławomir Rakus ist am 25. Dezember 1966 in einer kleinen Stadt in der Nähe von Tschenstochau (pol. Częstochowa) geboren. 1985 machte er sein Abitur und trat der Gesellschaft der Steyler Missionare bei. Im April 1993 empfing er das Sakrament der Priesterweihe. Es folgte ein Studienaufenthalt in Paris (1993-1996), in dieser Zeit war er Kaplan bei den Schwestern der Heimsuchung.

Für sein Amt am und für den Menschen in unseren Gemeinden St. Antonius und St. Joachim wünschen wir Pater Rakus Kraft, Freude, Gottes guten Segen und das wichtigste: Halt und Heimat in unserer christlichen Gemeinschaft.

Unserem Pfarrer Stanislaw Madro danken wir für die gute gemeinsame Zeit!