18. März 2020 /

Gebet angesichts der Corona-Erkrankungswelle

Unsere Kirchen müssen zurzeit geschlossen bleiben. Gottesdienste können nicht stattfinden.  Aber wir können uns miteinander verbinden bei einem Gebet, dass in diesen Tagen überall in unserem Bistum gebetet wird:  

Allmächtiger und barmherziger Gott,

die Maßnahmen wegen des Corona-Virus beeinträchtigen das öffentliche Leben in einer Weise, die wir vorher nicht kannten.

Das macht uns den Ernst der Lage deutlich. Wir spüren, dass wir unser Leben nicht selbst in der Hand haben. Darum vertrauen wir uns dir an.

Wir bringen dir unsere Angst und Sorge, aber auch unsere Bitten.

Wir bitten dich für jene, die in diesen Tagen wichtige Entscheidungen über Maßnahmen gegen das Virus treffen müssen: Schenke ihnen Weisheit und Mut, das Richtige zu tun.

Wir bitten dich für alle Menschen, die sich um die medizinische Versorgung kümmern: Segne und begleite sie in ihrem Dienst.

Wir bitten dich für alte und kranke Menschen, für die ein besonderes Risiko besteht.

Wir bitten auch für Menschen in Ländern, in denen die medizinische Versorgung schlechter ist als bei uns.

Hilf, dass es gelingt, das Virus einzudämmen und bald Heilungsmöglichkeiten zu finden.

Wir wollen in unserer großen Sorge angesichts der Corona-Erkrankungen aber auch für alle beten, die von anderen Nöten und Gefährdungen betroffen sind: Wir beten um eine gute Lösung des Flüchtlingsdramas an der griechisch-türkischen Grenze und weltweit; wir beten für die Menschen in Syrien und anderen Krisen- und Konfliktherden der Welt; wir beten für alle, um deren Not wir gar nicht wissen.

AMEN.