Liebe Schwestern und Brüder,  
Liebe Gemeinde,

st antonius pfarrer

zu Beginn des Oktobers werden wir uns als Gemeinde, wie jedes Jahr, um den Altar versammeln, um zum Erntedankfest (am 6.10.) Gott danke zu sagen. Wir wollen Gott danken und wir tun das als Gemeinschaft und als jeder Einzelne für sich. Wir danken Gott für so Vieles, was im Alltag als selbstverständlich betrachtet wird oder wofür man verlernt hat zu danken. Wir danken natürlich zuerst für das Essen und das Trinken, für die saubere Luft zum Atmen und für den Überfluss in dem wir leben dürfen.

Hier in Sachsen und in Deutschland danken wir auch für die deutsche Einheit (am 3.10.), für den Mauerfall und für den Frieden in Europa seit über 74 Jahren. Wir dürfen Gott nicht nur für die materiellen Dinge danken. Wir danken für die Menschen, die Gott auf unseren Weg stellt. Wir danken für unsere Jugend, die in diesem Jahr (am 5.10.) das Sakrament der Firmung empfangen wird. Wir danken Gott für ihr „ja“ zum Glauben, „ja“ zu unserer Gemeinde und „ja“ zu ihrer Sendung. Wir ernten als Gemeinde, dank den Eltern, die Früchte, die wir nicht gesät haben. Das ist noch ein Grund mehr, Gott danke zu sagen. Wir danken Gott für die Berufung von Herrn Babucke, der (am 6.10.) zum Diakon geweiht wird. Auch das ist ein Geschenk zuerst für ihn persönlich, aber sein Dienst als Diakon wird uns alle bereichern. Wir danken Gott, dafür das wir uns am Missionssonntag (27.10.) immer wieder bewusst machen dürfen, dass wir in Löbtau keine einsame Insel sind, dass wir ein Teil eines großen Ganzen sind. Schließlich danken wir Gott für alle die unzähligen Einsätze und Dienste in unserer Pfarrei, in der Verantwortungs-gemeinschaft, im Bistum, in Deutschland und weltweit, ohne die das Leben der Kirche und auch der Gesellschaft gar nicht möglich gewesen wäre. Alle diese Gaben und alle diese Menschen bringen wir am Erntedank zum Altar und vertrauen sie Gott an. Er ist die Quelle unseres Reichtums und beschenkt uns ohne Unterlass. Das Erntedankfest ist nur eine Gelegenheit im Jahr sich das bewusst zu machen und zu danken, aber eigentlich müssten wir es viel öfter tun. 

Liebe Schwestern und Brüder, ich wünsche Ihnen Gottes Segen für die kommenden Herbsttage, die uns zwar kälteres Wetter und weniger Licht, dafür aber eine reiche Ernte bringen.

Ihr Pfarrer
P. Sławomir Rakus SVD

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So finden Sie uns

Unsere Gemeinde finden Sie in Dresden-Löbtau in der Bünaustraße 10, nahe der Kesselsdorfer Straße. Die nächstgelegene Haltestelle ist "Bünaustraße". Verbindungsauskunft